Sister Cities News
Magdeburger Schüler in Nashville
29.03.- 17.04.2004
Am Sonntag, dem 18. April 2004 sind die 10 Magdeburger Schülern aus unserer Partnerstadt Nashville zurückgekehrt.
Unser besonderer Dank gilt Doug Berry für die hervorragende Organisation vor Ort und Bianca-Maria Mannewitz für die Betreuung der Schüler.
An dieser Stelle möchten wir einen ausführlichen Reisebericht von Bianca-Maria wiedergeben.
Der Reisebericht
Lange vor der Reise lernte ich auf einer Veranstaltung im Rahmen der Städtepartnerschaft Doug Berry und viele Mitarbeiter des Dialogzentrums kennen. Als großer Amerika-Fan wurde ich Mitglied im Verein. Georg von der Gablentz fragte mich ob ich mir vorstellen könnte, die Austauschschüler nach Nashville zu begleiten. Da ich ein Jahr als Au Pair in den USA verbracht hatte, freute ich mich riesig auf diese verantwortungsvolle Aufgabe. Im Vorfeld der Reise traf ich mich einige Male mit den Schülern und es entstanden Freundschaften. Am 29.03.2004 war es dann soweit. Wir trafen uns um 7.00 Uhr am Otto-von-Guericke-Denkmal. Wir wurden herzlich nach Nashville verabschiedet. Mit dem Auto und Kleinbus fuhren wir nach Berlin. Unser Flugzeug startete in Richtung USA über den großen Teich. Allen Teilnehmern war die Spannung und Erwartung auf das Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“ anzumerken. Bei der Ankunft in Nashville waren wir alle etwas müde vom langen Flug. Unsere Gastfamilien holten uns ab und für jeden begann das „Abenteuer“ Amerika unterschiedlich. Die Schüler besuchten die Schulen der Gastkinder und lernten so den Schulalltag in Amerika kennen. Sie wurden von ihren Gasteltern und –kindern, den Mitschülern und den Lehrern sehr nett und freundlich aufgenommen.
Es begann für alle eine spannende, lustige und erlebnisreiche Zeit. Viel Neues über Land und Leute haben alle erfahren und das amerikanische Schulsystem kennengelernt, das sich vom deutschen doch erheblich unterscheidet. Das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist persönlicher und sehr unkompliziert. Man kann während des Unterrichts essen und trinken. Alle Schüler arbeiten mit Laptops, auf denen nicht immer unterrichtsspezifische Sachen gemacht werden. Viele erlebnisreiche Tage haben die deutschen Schüler an „ihren“ amerikanischen Schulen verbracht. Sie lernten andere Lernmethoden und Lehrmittel kennen und es entstanden wunderbare Freundschaften. Nachmittags bzw. abends wurde das außerschulische Leben in und um Nashville erforscht. Dabei ging es auf Reisen mit oder ohne Gasteltern, mit oder ohne dem Chaperone, wie ich liebevoll von den Gasteltern genannt wurde.
Nashville ist sehr sehenswert, bunt, anders als deutsche Städte und überall freundliche Menschen. Highligths waren der Besuch der Country Music Hall of Fame, das Parthenon, die Vanderbilt Universität und ihr Campus, Downtown, die Malls, die Museen, der Zoo und ein Ausflug nach Columbia zur Mule-Day-Parade und anschließendes Barbecue bei Doug Berrys Familie. Wir haben viel gesehen, viele schöne Gartenpartynachmittage und - abende gemeinsam verbracht.
Dabei sind wunderbare Freundschaften entstanden und das eine oder andere Wiedersehen ist schon in Planung. Ich bedanke mich herzlich beim Dialogzentrum für das entgegengebrachte Vertrauen, die Austauschschüler nach Nashville begleiten zu dürfen. Auch für mich war es eine unvergessliche Erfahrung, die ich gut für meine berufliche Bildung nutzen kann. Ich habe sehr liebe und nette Schüler betreut, interessante Menschen kennengelernt und eine tolle Zeit gehabt. Die Auswahl der Schüler und die Organisation waren 1A.



